Ihr habt uns mehrfach mitgeteilt, dass Ihr die Fotos von ermordeten NS-Verfolgten und deutschen Kriegsopfern überfordernd findet.
von Euch wünschen sich eine Möglichkeit, sich zurückzuziehen, wenn Gewaltdarstellungen gezeigt werden.
von Euch wünschen sich eine Trigger-Warnung, wenn Gewaltdarstellungen gezeigt werden.
von Euch wünschen sich Kontextinformationen zu Opfern und Tätern, wenn Gewaltdarstellungen gezeigt werden.
von Euch finden es hingegen wichtig, dass Museen auch unvermittelt Gewaltbilder zeigen.
So wirken die Ausstellungsräume auf Euch:
Ihr habt uns
Hinweise zur verwendeten Sprache in der Ausstellung gegeben. Danke!
Ihr habt uns häufiger darauf hingewiesen, dass die Sprache der Ausstellung im Zusammenhang mit Sinti*zze und Rom*nja problematisch ist.
von Euch glauben, dass die Büros der Gestapo-Zentrale ähnlich aussahen, wie die Räume heute.
sind gegenteiliger Auffassung.
Sehr viele von Euch interessiert, mehr darüber zu erfahren, wie die Gestapozentrale früher aussah.
von Euch war bewusst, dass auch in den Büros Häftlinge gefoltert wurden.
Für viele von Euch war neu, dass die Gestapo im EL-DE-Haus die Deportationen der Juden und Jüdinnen geplant und organisiert hat.
Ihr findet, diskriminierende Darstellungen sollten …
A. … nicht mehr ausgestellt werden
B. … mit Trigger-Warnungen oder in eigenen Räumen ausgestellt werden
C. … von den Ausstellungsmacher*innen eingeordnet werden
D. … weiter so ausgestellt werden, wie bisher.
von Euch interessiert, wie wir Quellen auswählen und bearbeiten, um sie auszustellen. Das hat uns überrascht.
von Euch finden: Wenn es zu Verfolgungsbiografien nur behördliche Quellen gibt, muss deren Einseitigkeit deutlich gemacht werden.
von Euch finden hingegen: Wenn es zu Verfolgungsbiografien nur behördliche Quellen gibt, sollten sie nicht ausgestellt werden.
Diese Fragen interessieren Euch bei der künftigen Dauerausstellung:
wüssten gerne mehr darüber, wie die Menschen im nationalsozialistischen Köln lebten. Welche Rolle spielten NS-Organisationen in ihrem Alltag?
interessiert die Frage: Wie gingen nicht-jüdische Kölnerinnen mit ihren jüdischen Nachbarinnen um? Trugen sie zu deren Verfolgung bei?
finden die Frage spannend, wie NS-Behörden und Parteifunktionäre versuchten, Einfluss auf die Stadtgesellschaft und ihren Alltag zu nehmen.
wüssten gerne mehr darüber, ob es Kritik im Nationalsozialismus gab. Was konnte öffentlich oder privat diskutiert werden?
Danke für Dein Interesse!
Bildnachweis:
alle Ausstellungsansichten © NS-DOK / Nathan Ishar